Mitten im Dänischen Wohld liegt das Gut Augustenhof, das sich urkundlich bis etwa 1430 zurückverfolgen lässt. Eigentümer des Gutes waren zu dieser Zeit die Herren von Rantzau, vermutlich bereits wesentlich früher. Es folgten verschiedene Geschlechter der Schleswig-Holsteinischen Ritterschaft, welche die schleswig-holsteinische Geschichte wesentlich geprägt haben, so die Herren von Ahlefeldt, im Jahre 1593 im Erbgang die Familie von Rumohr, anschließend wiederum die Rantzau und Ahlefeldt. Um 1671 erwarben die Herren von Thienen das Gut und 1723 die Familie von Blome. Im Jahr 1742 ging das Gut in den Besitz des inzwischen erloschenen Geschlechts der Herren von Qualen über. Um 1800 waren die Herren von Ahlefeldt erneut „Herren auf Augustenhof“. Anfang des 19. Jahrhunderts wechselten wiederholt die Besitzer.
Seit 1968 sind Graf und Gräfin Friedrich von Baudissin Eigentümer des Gutes Augustenhof. In die Zeit der Herren von Qualen fällt die Bautätigkeit an den Herrenhäusern in Augustenhof und Borghorst. Im Jahre 1742 begann der königlich dänische Geheime Rat und Klosterprobst des Adeligen Klosters Preetz, Josias von Qualen, mit dem Bau des Herrenhauses in Borghorst und anschließend des Herrenhauses in Augustenhof.
Nach der „Topographie des Herzogtums Schleswig“ von 1837 wurde das Herrenhaus in Augustenhof - vermutlich nach einem Brand - im Jahre 1800 neu aufgeführt mit einem Stockwerk. Nach einem erneuten Brand ließ der Fabrikant Gartmann um 1900 ein neues Herrenhaus errichten. Nach dem Erwerb durch die jetzigen Eigentümer wurde das Herrenhaus weitgehend umgestaltet.